Ein schon etwas älterer Artikel aus McKinsey Quarterly, auch als PDF verfügbar. Kräftige Headline: "The false promise of mass customization".
Worthauer
Notizen aus der Werkstatt
Dienstag, April 22, 2003
Okay, hat mit E-Business nichts zu tun. Aber dennoch ein sehr einsichtsvoller Artikel, passend zu Ostern, im Rheinischen Merkur. Autor Ludger Verst befasst sich mit dem (medialen) Marketing für die Kernbotschaft der Kirchen. Provokant für den kirchlichen Binnendialog.
Hier der obligatorische Auszug:
Eine Kirche, die das "Evangelium vom Frieden" (Epheser 6,15) kommunizieren, also missionarisch sein will, muss sich heute die Frage stellen, ob sie dazu auch medienfähig ist. Medienfähig wäre sie, wenn sie von den eigenen Inhalten und von den Eigengesetzlichkeiten der Medien her denkt und handelt.
Nicht nur in Hörfunk und Fernsehen. Auch in der medialen Seelsorge vor Ort, in Internet-Chats, Kurzfilmabenden, Prominentenpredigten. Zur öffentlichkeitswirksamen Präsentation und Kommentierung verfügt sie über ein Spektrum ästhetischer Spielräume. Orientierung im Medium Kirche sollte weniger Kommunikation fester Antworten als Offenheit für Bilder und auch unangenehme Fragen sein.
NB: Wir erweitern also das Thema auf "E-Business und Medien", und schon bin ich on topic.
Mittwoch, April 16, 2003
Das individuelle Regal aus dem Netz - ECIN - Electronic Commerce Info Net
Noch ein Beispiel für Mass Customization:
Auf eine neue Technologie baut der Regalsystemhersteller Lundia in seiner Produktpräsentation. Die Kunden können sich auf der Unternehmenswebsite nun ihr individuelles Regalsystem mit Hilfe eines grafischen Produktkonfigurators im Internet zusammenstellen und ordern. Als Novum dieser Lösung gilt, dass das Regal dem Anwender in der jeweils aktuellen Konfiguration sekundenschnell und detailgetreu als Foto angezeigt wird.
Paper Prototyping: Get User Data Before You Code (Book Review, Alertbox April 2003)
Jakob Nielsen, den muss man eigentlich immer lesen. Schön auch seine These, dass eigentlich kein Designer mit solchen Prototypen arbeitet, obwohl so nützlich... Hört man da Resignation heraus?
Freitag, April 11, 2003
Donnerstag, April 03, 2003
Intranet portals: a tool metaphor for corporate information
Jakob Nielsen's schreibt seine neueste Alertbox über Enterprise Portals.
Portals can help employees find information and perform their jobs, though few portal designs are optimal out-of-the-box. Also, designers can achieve some of the portal usability benefits through simpler means, especially in smaller companies. Most importantly, at all the companies we studied, the key issues in building a good intranet portal were political and organizational -- not technical. Basically, buying software won't get you a good portal unless you also manage internal company politics. Technology accounts for roughly one-third of the work in launching a good portal; internal processes account for the rest.
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Composed with Newz Crawler 1.4 http://www.newzcrawler.com/
BGH: Rückgaberecht gilt auch bei Maßanfertigung - ECIN - Electronic Commerce Info Net
Der BGH hat entschieden. ECIN dazu kritisch:
Schlechte Nachrichten für Mass Customizer: Auch Produkte, die ?nach Kundenspezifikation? hergestellt werden, fallen unter das Fernabsatzgesetz und sind somit nicht grundsätzlich vom Umtausch auszuschließen
Andere sehen das übrigens anders, und Land's End hat bereits große Erfolge mit der Rückgabe maßgeschneiderter Klamotten verbucht.
Mittwoch, April 02, 2003
In Sachen Interface Design war der Mac traditionell dem PC überlegen. (Wie verhält sich das eigentlich, wenn man Web Interface Design als tertium comparationis mit in die Betrachtung einbezieht? Ist Web Interface Design heute beiden überlegen? Aber das nur am Rande.) Slashdot weist auf einen Artikel hin, den ich leider komplett zu lesen noch nicht die Zeit hatte...
Die Vision eines "Zero Latency" oder "Real-Time Enterprise" wird gehandelt, seit Gartner 1998 das Konzept einführte. Es schließt an die Konzepte der "Just-in-Time Production" an, mit denen auf der Seite der Supply Chain längst viele der Voraussetzungen erreicht worden sind. Gerade die Automobilindustrie mit ihrer gewaltigen Nachfragemacht konnte gegenüber ihren Zulieferern die nötigen Standards und Prozessinnovationen durchsetzen. Die Nachfrageseite ist komplizierter: Hier kommt es auf den Kunden und seine Wünsche an.
Dienstag, April 01, 2003
Bitfaction haben Niels Boeing (Ex-Woche) und Jens Uehlecke ihre ziemlich umfangreiche Selbstdarstellung getauft.



