InDesign und XML
Eine Einführung (besser als nix).
Notizen aus der Werkstatt
Der Fall der Mauer liegt 15 Jahre zurück, nächstes Jahr dann die Einheit von 1990. Zwischen den Retrospektiven nun auch Rückblicke auf den rasanten Wandel der DDR-Medienlandschaft zur Wendezeit. Hier ein Beispiel aus der Frankfurter Rundschau: Hellmuth Henneberg, der die erste Live-Talkshow im DDR-Fernsehen moderiert hat, im Interview. [via jonet]
Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) macht dem digitalen Hörfunk DAB den Garaus. DAB, das ist eine lange Leidensgeschichte. Seit Jahren immer wieder erzählt von Jürgen Bischoff und Marcel Rosenbach (Der Spiegel). [via heise]
Christian Seel hält uns in der Welt über die Geheimsache Harald auf dem Laufenden.
Sechs Konten für den nach wie vor im Beta-Stadium befindlichen Google-Mailservice würde ich gern verschenken. First come, first served. Man hinterlasse eine Mailadresse im Postfach m.recke auf gmail.com.
Die Welt am Sonntag bringt ein Interview mit Helmut Markwort, der seinen Vertrag als Augstein des Focus soeben bis 72 verlängert hat. Wie immer mit deutlicher Aussprache.
Ein paar deutliche Worte von Charlotte Roche in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "Die Viacoms dieser Welt verstehen nicht, warum man eine kulturelle Sendung haben soll oder irgendwas, das kommerziell scheinbar unerfolgreich ist. Es wird immer schwerer, Leuten das zu erklären. Wenn man diesen ganzen Chefs gegenübersitzt, guckt man in blanke Gesichter. Man muß ihnen erklären, warum das Sinn hat, wenigstens in einer von vierundzwanzig Stunden etwas Spezielles zu zeigen, etwas Unbekanntes, auch wenn man damit nicht die Massen erreicht. Die sitzen dann da und sagen: Ja, aber da könnten wir doch Geld verdienen in der Zeit. Gegen solche Argumente ist man machtlos." [via Rebellen ohne Markt]
Eine schöne Spiegel-Online-Geschichte von Christoph Seidler über das Steuererklärungsprogramm Elster, das künftig für Umsatz- und Lohnsteuervoranmeldungen verbindlich wird. Ich habe es in diesem Jahr zum zweiten Mal für meine Steuererklärung genutzt, es hat alles gut geklappt - und die Rückzahlung ist sogar schon gebucht, obwohl ich recht spät dran war mit meiner Pflichterfüllung.
Die ARD wird immer mehr als Refugium für bedrohte Arten des Kommerz-TV wahrgenommen. Nach Sportschau, Harald Schmidt und Ottfried Fischer wünscht Jörg Thomann auf der FAZ-Medienseite jetzt einen Sendeplatz für Charlotte Roche, die laut Spex zum Jahresende ihre Show "Fast Forward" bei Viva aufgeben muss.
Das Schmidt-Syndrom nennt FAZ-Medienredakteur Michael Hanfeld die schwierige Lage, in die Stars wie eben Schmidt und nun auch Ottfried Fischer einen Privatsender wie Sat.1 bringen können, wenn sie Kreativpausen ankündigen und anschließend bei den Öffentlich-Rechtlichen aus der Versenkung kommen. Hanfeld: "Wer auf dem deutschen Fernsehmarkt nachhaltig Erfolg haben will, muß mehr, nicht weniger investieren als andernorts, sonst wird er am Ende noch von einem Provinzpolizisten aus Bayern, der sich seiner Rolle sehr bewußt ist, vorgeführt und abgefangen. O'zapft is."
Michael Hanfeld auf der Medienseite der FAZ über die Gemengelage zwischen Brüssel, ARD/ZDF und den Ländern in Sachen Online. Er schließt wie folgt: "Daß ARD und ZDF in Brüssel derzeit ums Äußerste kämpfen müssen und es darum geht, das Grundverständnis von Rundfunk zu bewahren, nämlich daß es sich dabei nicht allein um ein Wirtschaftsgut handelt und deshalb das duale System mit öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern seine Berechtigung hat, das sollte außer Zweifel stehen und im gemeinsamen Interesse nicht nur der Intendanten, sondern auch der Medienpolitiker aller Bundesländer und Parteien liegen.
Das FAZ-Feuilleton feiert die Rückkehr von Harald Schmidt ins TV und zur ARD. "Doch hätten wir ihm immer geglaubt, dann wäre sein Comeback am 23. Dezember keine Überraschung gewesen."
Wem gehören welche Wellen? Fragt Nils Schiffhauer in einem Artikel aus der Technology Review bei Spiegel Online.
Gefunden bei Slashdot: "Google would do well to start turning themselves into an all-in-one computing provider. This may portend the next step.
Wired schreibt in Heft 12.11 ("The Decline of Brands") weitsichtig über Marken: "Sure, there are more brands than ever. But they're taking a beating - or, even worse, being ignored. Who's to blame? A new breed of hyperinformed superconsumers. (That's right - you!)"
Die FAZ dokumentiert und kommentiert Agentur-Schlagzeilen zum Hinscheiden des palästinensischen Präsidenten.
Endlich ein Online-Banking, das diesen Namen verdient. Keine Ahnung, seit wann es das gibt, aber ich habe es vor ein paar Wochen entdeckt, beantragt (ja, bei Banken und Behörden werden noch Anträge gestellt, keine Aufträge erteilt), die Zugangsdaten erhalten und getestet. Funktioniert. Endlich. Bargeld kann ich neuerdings übrigens bei Minimal an der Kasse abheben. Wozu also brauche ich noch Filialen? Viel fällt mir nicht mehr ein. Auszüge drucken lassen?
Michael Hanfeld hat das Wochenende genutzt und liefert auf der Medienseite im FAZ-Feuilleton ein kritisches Hintergrundstück über die Rückkehr Schmidts zur ARD ab.
Der Ex-Chef von Bertelsmann schreibt bei Spiegel Online - und zwar harte Worte über die Medienindustrie. Schön auch die Zwischenüberschriften, die wahrscheinlich nicht von Middelhoff stammen. Beispiel: Nach wie vor: Content is King. (Gähn.)
Die ARD plündert Sat1. Richtig so. Hans-Jürgen Jakobs in der SZ über das Comeback von Harald Schmidt.