Dienstag, November 30, 2004

InDesign und XML

Eine Einführung (besser als nix).

Freitag, November 26, 2004

15 Jahre danach

Der Fall der Mauer liegt 15 Jahre zurück, nächstes Jahr dann die Einheit von 1990. Zwischen den Retrospektiven nun auch Rückblicke auf den rasanten Wandel der DDR-Medienlandschaft zur Wendezeit. Hier ein Beispiel aus der Frankfurter Rundschau: Hellmuth Henneberg, der die erste Live-Talkshow im DDR-Fernsehen moderiert hat, im Interview. [via jonet]

Todesstoß für DAB

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) macht dem digitalen Hörfunk DAB den Garaus. DAB, das ist eine lange Leidensgeschichte. Seit Jahren immer wieder erzählt von Jürgen Bischoff und Marcel Rosenbach (Der Spiegel). [via heise]

Mittwoch, November 24, 2004

Musikfernsehen am Ende

Meint Stefan Niggemeier. Denn auch Sarah Kuttner ist ihren Job bei Viva los. [via Don Alphonso]

The Return of His Schmidtness

Christian Seel hält uns in der Welt über die Geheimsache Harald auf dem Laufenden.

Dienstag, November 23, 2004

Gmail-Account gefällig?

Sechs Konten für den nach wie vor im Beta-Stadium befindlichen Google-Mailservice würde ich gern verschenken. First come, first served. Man hinterlasse eine Mailadresse im Postfach m.recke auf gmail.com.

Markwort arbeitet länger

Die Welt am Sonntag bringt ein Interview mit Helmut Markwort, der seinen Vertrag als Augstein des Focus soeben bis 72 verlängert hat. Wie immer mit deutlicher Aussprache.

Montag, November 22, 2004

Charlotte Roche verabschiedet sich von Viva

Ein paar deutliche Worte von Charlotte Roche in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "Die Viacoms dieser Welt verstehen nicht, warum man eine kulturelle Sendung haben soll oder irgendwas, das kommerziell scheinbar unerfolgreich ist. Es wird immer schwerer, Leuten das zu erklären. Wenn man diesen ganzen Chefs gegenübersitzt, guckt man in blanke Gesichter. Man muß ihnen erklären, warum das Sinn hat, wenigstens in einer von vierundzwanzig Stunden etwas Spezielles zu zeigen, etwas Unbekanntes, auch wenn man damit nicht die Massen erreicht. Die sitzen dann da und sagen: Ja, aber da könnten wir doch Geld verdienen in der Zeit. Gegen solche Argumente ist man machtlos." [via Rebellen ohne Markt]

Freitag, November 19, 2004

Diebische Elster

Eine schöne Spiegel-Online-Geschichte von Christoph Seidler über das Steuererklärungsprogramm Elster, das künftig für Umsatz- und Lohnsteuervoranmeldungen verbindlich wird. Ich habe es in diesem Jahr zum zweiten Mal für meine Steuererklärung genutzt, es hat alles gut geklappt - und die Rückzahlung ist sogar schon gebucht, obwohl ich recht spät dran war mit meiner Pflichterfüllung.

Die ARD wird immer mehr als Refugium für bedrohte Arten des Kommerz-TV wahrgenommen. Nach Sportschau, Harald Schmidt und Ottfried Fischer wünscht Jörg Thomann auf der FAZ-Medienseite jetzt einen Sendeplatz für Charlotte Roche, die laut Spex zum Jahresende ihre Show "Fast Forward" bei Viva aufgeben muss.

Mittwoch, November 17, 2004

Noch ein Hanfeld

Das Schmidt-Syndrom nennt FAZ-Medienredakteur Michael Hanfeld die schwierige Lage, in die Stars wie eben Schmidt und nun auch Ottfried Fischer einen Privatsender wie Sat.1 bringen können, wenn sie Kreativpausen ankündigen und anschließend bei den Öffentlich-Rechtlichen aus der Versenkung kommen. Hanfeld: "Wer auf dem deutschen Fernsehmarkt nachhaltig Erfolg haben will, muß mehr, nicht weniger investieren als andernorts, sonst wird er am Ende noch von einem Provinzpolizisten aus Bayern, der sich seiner Rolle sehr bewußt ist, vorgeführt und abgefangen. O'zapft is."

Öffentlich-rechtliches Internet

Michael Hanfeld auf der Medienseite der FAZ über die Gemengelage zwischen Brüssel, ARD/ZDF und den Ländern in Sachen Online. Er schließt wie folgt: "Daß ARD und ZDF in Brüssel derzeit ums Äußerste kämpfen müssen und es darum geht, das Grundverständnis von Rundfunk zu bewahren, nämlich daß es sich dabei nicht allein um ein Wirtschaftsgut handelt und deshalb das duale System mit öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern seine Berechtigung hat, das sollte außer Zweifel stehen und im gemeinsamen Interesse nicht nur der Intendanten, sondern auch der Medienpolitiker aller Bundesländer und Parteien liegen.

Sie haben mit Brüssel einen gemeinsamen Gegner und mit dem Amsterdamer Protokoll der EU einen Pakt, den es zu halten gilt. Hält er doch fest, daß der öffentlich-rechtliche Rundfunk allein eine Sache der Mitgliedstaaten und nicht der Kommission in Brüssel sei. (Hier leistete übrigens Helmut Kohl durch sein Betreiben des Protokolls einen historischen rundfunkpolitischen Beitrag.) Doch hat hier - wie auf anderen medienpolitischen Feldern - der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht wenig dazu beigetragen, daß er grundsätzlich in Frage gestellt wird. Das ist der Fluch der Bratpfanne. Und in Brüssel essen sie tatsächlich so heiß, wie gekocht wird."

Freitag, November 12, 2004

Schmidt in der ARD: Jeder konnte es wissen!

Das FAZ-Feuilleton feiert die Rückkehr von Harald Schmidt ins TV und zur ARD. "Doch hätten wir ihm immer geglaubt, dann wäre sein Comeback am 23. Dezember keine Überraschung gewesen."

Wellensalat

Wem gehören welche Wellen? Fragt Nils Schiffhauer in einem Artikel aus der Technology Review bei Spiegel Online.

Donnerstag, November 11, 2004

Google: The Next Step?

Gefunden bei Slashdot: "Google would do well to start turning themselves into an all-in-one computing provider. This may portend the next step.

Nobody has figured out better than Google how to turn a zillion servers into the world's biggest distributed mainframe. Search and mail could be just the beginning. Google has built a platform upon which any variety of multiuser, Internet-wide applications can be built. Yesterday, it was search; today, it is mail; tomorrow... who knows? Maybe an office suite with built-in document management? Wasn't Microsoft supposed to have done this by now? (Hint: they can't because they're saddled with millions of lines of legacy crud.) Google can. Google has the know-how to truly put computing behind the glass again, where it belongs. And once they've delivered it to your desktop computer, they can deliver it to your phone, your set-top box, your refrigerator ... it is my hope that Google has what it takes to finally relegate the PC to the junk heap where it belongs."

Starke Worte.

Der Niedergang der Marken

Wired schreibt in Heft 12.11 ("The Decline of Brands") weitsichtig über Marken: "Sure, there are more brands than ever. But they're taking a beating - or, even worse, being ignored. Who's to blame? A new breed of hyperinformed superconsumers. (That's right - you!)"

Mittwoch, November 10, 2004

Das langsame Sterben des Jassir Arafat

Die FAZ dokumentiert und kommentiert Agentur-Schlagzeilen zum Hinscheiden des palästinensischen Präsidenten.

HiFi WiFi

Slim Devices : Squeezebox : WiFi for your HiFi!

Donnerstag, November 04, 2004

Da liegen doch allerhand Windows-Witze auf der Zunge

Spiegel Online berichtet über Windows im Auto.

Danke, Haspa!

Endlich ein Online-Banking, das diesen Namen verdient. Keine Ahnung, seit wann es das gibt, aber ich habe es vor ein paar Wochen entdeckt, beantragt (ja, bei Banken und Behörden werden noch Anträge gestellt, keine Aufträge erteilt), die Zugangsdaten erhalten und getestet. Funktioniert. Endlich. Bargeld kann ich neuerdings übrigens bei Minimal an der Kasse abheben. Wozu also brauche ich noch Filialen? Viel fällt mir nicht mehr ein. Auszüge drucken lassen?

Dienstag, November 02, 2004

Mario Sixtus rechnet ab

Und zwar mit der Post.

Montag, November 01, 2004

Und Unfried

Peter Unfried und sein Stück in der taz sollte auch gelesen sein.

Hanfeld über Schmidt

Michael Hanfeld hat das Wochenende genutzt und liefert auf der Medienseite im FAZ-Feuilleton ein kritisches Hintergrundstück über die Rückkehr Schmidts zur ARD ab.

Middelhoff: Medienindustrie braucht mehr Mut

Der Ex-Chef von Bertelsmann schreibt bei Spiegel Online - und zwar harte Worte über die Medienindustrie. Schön auch die Zwischenüberschriften, die wahrscheinlich nicht von Middelhoff stammen. Beispiel: Nach wie vor: Content is King. (Gähn.)

Nach Sportschau jetzt Schmidt

Die ARD plündert Sat1. Richtig so. Hans-Jürgen Jakobs in der SZ über das Comeback von Harald Schmidt.